Kloster Jakobsberg
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Kommt man auf der Hochebene über der Ortsgemeinde Ockenheim auf dem Jakobsberg an, wird man von der Wallfahrtskapelle und dem Kloster Jakobsberg empfangen.

Nothelferkapelle
Bis ins 18. Jahrhundert hieß der Jakobsberg Ockenheimer Berg. 1720 wird zur Verehrung der vierzehn Nothelfer eine Kapelle auf dem Jakobsberg gebaut. An den Festtagen der Heiligen sollen bis zu 3000 Gläubige zum Jakobsberg gepilgert sein. Nach Baufälligkeit des Gebäudes wurde 1862 eine neue Kapelle auf dem Gelände des Klosters errichtet.
Die Verehrung der 14 Nothelfer lässt sich erst im späten Mittelalter finden, sie wurden insbesondere in Zeiten von Seuchen und Not mit örtlichen Wallfahrten verehrt. Durch ihre Darstellung heben sie sich von den anderen Heiligen ab. Zu den Nothelfern gehören drei Bischöfe ( Dionysius, Erasmus, Blasius), drei Soldatenheilige (Georg, Achatius, Eustachius), drei Jungfrauen (Barbara, Margareta, Katharina) und drei jugendliche Heilige ( Vitus, Cyriakus, Pantaleon) sowie Christopherus und Aegidius (nicht Märtyrer). Im Altarraum ist Christus als Pantekrator dargestellt.
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